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Bundestierärztekammer





 Archiv - 2010

Aufgepasst bei Urlaubsmitbringseln
Eingeführte Lebensmittel können Tierseuchen einschleppen.
(BTK Berlin) In vielen Ländern außerhalb Europas sind immer noch Tierseuchen heimisch, die in Deutschland schon längst ausgerottet oder seit längerer Zeit nicht mehr aufgetreten sind. Um das Einschleppen von Tierseuchen in die EU zu vermeiden, ist das Mitbringen von Fleisch und Milch sowie von daraus hergestellten Erzeugnissen aus Drittländern grundsätzlich nicht erlaubt. Darauf weist die Bundestierärztekammer (BTK) hin.
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Tiere im Sommer - Hitzetipps
Die heiße Jahreszeit ist angebrochen – Juli bis Ende August. Was für uns Freibadsaison und Eis-Schlecken erwarten lässt, kann für unsere Haustiere Stress, Leiden Hitzschlag und Lebensgefahr bedeuten. Damit auch für ihr Tier der Sommer erträglich wird, hier einige Ratschläge für Tierhalter. Die Bundestierärztekammer empfiehlt:
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Brandzeichen bei Fohlen überflüssig
Seit Einführung des Chippens nur noch Werbebrand Seit einem Jahr ist die neue Verordnung zur Kennzeichnung von Pferden in Kraft, nach der alle neugeborenen Fohlen mit einem Transponder gekennzeichnet werden müssen. Obwohl „Chippen“ zur Identifizierung der Tiere Pflicht ist, wird der Heißbrand von den Pferdezuchtverbänden weiter zusätzlich durchgeführt. Dieser „Marken“-Heißbrand ist aus Sicht der Bundestierärztekammer aus tierschutzrechtlichen Gründen nicht mehr zu vertreten, da der ursprüngliche Sinn der Kennzeichnung des Pferdes und nicht dem Werbezweck diente.
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Tiere bei Hitze nicht im Auto lassen
Die Bundestierärztekammer appelliert dringend an Tierhalter ihre Tieren in der Hitze nicht im geparkten Auto zu lassen, denn Autos heizen sich wie ein Backofen auf.
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Gefahr der Überhitzung bei Hunden
Die Bundestierärztekammer appelliert an Hundehalter mit ihrem Tier nicht in der Mittagshitze spazieren zu gehen, denn besonders Hunde mit langem oder dichtem Fell sind anfällig für Überhitzung. Bei Hitze kann das Tier seine Körperwärme durch das lange oder dichte Fell schlechter nach außen abgeben. Ein Hitzestau kann zum plötzlichen Tod des Tieres führen. An heißen Sommertagen sollten Spaziergänge nur morgens und abends gemacht werden.
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Bundestierärztekammer fordert Gütesiegel Tierschutz
(BTK Berlin) Die Bundestierärztekammer regt einen runden Tisch mit Vertretern aus Politik, Landwirtschaft, Fleischindustrie und der Tierärzteschaft an, um ihrer Forderung nach einem Gütesiegel Tierschutz, ähnlich dem Biosiegel, Nachdruck zu verleihen. „Tierschutz sollte eigenständiges Qualitätsmerkmal guter Lebensmittel sein“, so Professor Dr. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
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Bundestierärztekammer ab sofort in Berlin
Berlin (BTK). Zum 1. Mai 2010 hat die Bundestierärztekammer (BTK) ihre Geschäftsstelle von Bonn nach Berlin verlegt, in das politische Zentrum Deutschlands. Die Interessen der Tierärzte werden jetzt direkt aus dem Regierungsviertel der Hauptstadt vertreten.
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Bundestierärztekammer fordert Verbot von Wildtieren im reisenden Zirkus
BTK (Bonn) Die Bundestierärztekammer (BTK) fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus auf Reisen. Eine artgemäße und verhaltensgerechte Wildtierhaltung ist praktisch nicht möglich, da reisende Zirkusse häufig ihren Standort wechseln und Gastspiele mitten in der Stadt durchführen. „Wildtiere sind im Zirkus heute nicht mehr akzeptabel, denn die Erkenntnisse über die Bedürfnisse von Wildtieren haben sich stark erweitert“ betont Prof. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
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Mehr amtliche Tierärzte für den Tierschutz
Überwachung des Tierschutzes auf Schlachthöfen mangelhaft

Die Bundestierärztekammer (BTK) hat ihre Forderung nach mehr Tierschutz beim Schlachten auf der heutigen Sitzung des Ausschusses für Tierschutz erneuert. Moderner Tierschutz erfordere zur Überwachung der Vorgaben ausreichend amtliche Tierärzte. Seit Jahren ist die Anzahl amtlicher Tierärzte nicht in ausreichendem Maße an die Betriebsentwicklung der Schlachthöfe angepasst worden. Die tierschutzrelevanten Aufgaben der Tierärzte in den großen Schlachthöfen werden immer vielfältiger. Die veränderte Arbeitsweise vieler Schlachtbetriebe gefährdet den Tierschutz. Rinder und Schweine werden im Akkord geschlachtet. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit haben viele Schlachthöfe die Bandlaufgeschwindigkeit erhöht, bei Schweinen auf bis zu 1500 Tiere pro Stunde. Zum Betäuben der Tiere und für Kontrollen bleibt dem Personal dadurch nur ein minimaler Zeitpuffer.
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