Aktueller Rundbrief: Ausgabe 3 – März 2021

Hier steht Ihnen der monatliche Rundbrief der BTK-Geschäftsstelle mit Aktuellem rund um die Bundestierärztekammer und den tierärztlichen Beruf zur Verfügung.

EHV-1-Ausbruch in Valencia/Spanien

Nach einem besonders schweren Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV-)1 beim spanischen Reitturnier CES Valencia im Februar hat der Weltreiterverband FEI beschlossen, alle europäischen Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen bis Ende März abzusetzen. Neben unzähligen behandlungsbedürftigen Pferden forderte das Virus leider mehrere Tierleben. Inzwischen steht auch fest, dass infizierte Pferde die Reitanlage in Valencia Richtung Heimat verlassen haben, bevor diese geschlossen wurde. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung e. V. (FN) hatte daher alle deutschen Teilnehmenden des Turniers kontaktiert und über Infektionsschutzmaßnahmen auf der Heimreise sowie nach der Reiserückkehr aufgeklärt. Auch das European College of Equine Internal Medicine (ECEIM) stellt Leitlinien zum Umgang mit zurückkehrenden Pferden zur Verfügung, die auch auf sonstige Verdachtsfälle Anwendung finden können:www.eceim.info/news/outbreak-of-ehv-1-in-valencia-3rd-march-2021

Da EHV-1 in Deutschland weder anzeige- noch meldepflichtig ist, gibt es keinen exakten Überblick über aktuelle Ausbrüche. Aufgrund des allgemein bestehenden Infektionsdrucks und der Schwere der Erkrankung empfiehlt die Ständige Impfkommission Veterinär (StIKo Vet) die Impfung gegen Equine Herpesviren als Core-Komponente. Die Impfleitlinien der StIKo Vet sind online abrufbar unter: https://stiko-vet.fli.de/de/empfehlungen/

Aufgrund der erhöhten Nachfrage kommt es derzeit bei den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen jedoch zu Lieferengpässen. Die StIKo Vet hat daher einen aktuellen Hinweis zum Umgang mit dieser Situation herausgegeben(https://stiko-vet.fli.de/de/aktuelles) und verweist darin auch auf seine frühere „Stellungnahme zur Nichtverfügbarkeit von EHV-Impfstoffen“ (www.openagrar.de/receive/openagrar_mods_00019688). Danach wird aufgrund der antigenetischen Ähnlichkeit der in den Impfstoffen enthaltenen EHV1-Stämme im Falle eines Lieferengpasses empfohlen, für Wiederholungsimpfungen auf andere verfügbare EHV-Impfstoffe auszuweichen, ohne dass eine erneute Grundimmunisierung zwingend erforderlich ist. Nach Möglichkeit sollte während der Grundimmunisierung aber ein Produktwechsel vermieden werden. Bei einer Verlängerung des Impfintervalls über sechs Monate hinaus wird eine neuerliche Grundimmunisierung empfohlen. Bei einem Wechsel zu dem derzeit ebenfalls nichtverfügbaren Lebendimpfstoff, ist der Tierhalter darüber aufzuklären, dass für dieses Produkt die Indikation Stutenabort nicht ausgewiesen ist.

In ihrer Stellungnahme hat die StIKo Vet zwar eine Liste der im innereuropäischen Ausland zugelassenen EHV-Impfstoffe aufgeführt, deren Anwendung ist jedoch nur per Ausnahmegenehmigung möglich. Für Produkte aus dem außereuropäischen Ausland müssen zusätzlich Importbestimmungen beachtet werden.

Für Pferdebesitzer hat die Klinik für Pferde der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover Informationen zu Herpesvirusinfektionen zusammengestellt (abrufbar unter: www.tiho-hannover.de/kliniken-institute/kliniken/pferde/aktuelles-zu-krankheitsbildern/).

Spezielle Informationen für Tierärzte sind auf der Homepage der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München abrufbar unter:

www.pferd.vetmed.uni-muenchen.de/inneremedizin-reproduktion/aktuelles/info-equides-herpesvirus/index.html

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Erfahrungswerte aus Stallbränden gesucht

Eine Arbeitsgruppe aus Tierärzten, Landwirten und Stallarchitekten an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sammelt aktuell Erfahrungswerte aus Stallbränden der letzten 20(+) Jahre, um Hinweise für den Notfall formulieren zu können. Ziel ist die Erarbeitung von Hilfestellungen für Landwirte und Rettungskräfte, die in bestehenden Stallanlagen in Holzbauweise einfach umsetzbar sind, sowie von Hilfen bei der Erstellung von Brandschutzkonzepten, die bei Neubauten gefordert sind.

Wenn Sie einen Brandfall mit Tierbeteiligung miterlebt oder einen Betrieb nach einem Brand begleitet haben, dann sind Ihre Angaben sehr wertvoll und könnten dazu beitragen, zukünftig betroffenen Landwirten bei der Rettung ihrer Tiere zu helfen. Alle Angaben werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt!

Zur Umfrage: https://ww2.unipark.de/uc/REGROBRA/ (Groß/Kleinschreibung beachten)

Bei Fragen oder einem Gesprächswunsch wenden Sie sich bitte an: Florian.Diel@hswt.de

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StIKo Vet zur Impfung von Pferden gegen das West-Nil-Virus

Kürzlich hat die Ständige Impfkommission Veterinär (StIKo Vet) auf ihrer Homepage eine aktualisierte Kurzmitteilung zur Impfung von Pferden gegen das West-Nil-Virus (WNV) veröffentlicht. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr geringfügig niedrigere Fallzahlen an WNV-Infektionen bei Vögeln und Pferden verzeichnet als im Vorjahr. Im Jahr 2020 sind insgesamt mehr als 60 infizierte Vögel und 22 Ausbrüche bei Pferden festgestellt worden. Vier Pferde mussten aufgrund der Infektion euthanasiert werden. Betroffen sind nach wie vor hauptsächlich die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Berlin und Brandenburg. Drei Ausbrüche wurden auch in Thüringen festgestellt und ein Fall trat im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen auf (s. Karte).

Das Virus zeigt damit einen langsamen, aber anhaltenden Trend sich weiter auszubreiten. Aus diesem Grund empfiehlt die StIKo Vet auch in diesem Jahr die Impfung von Pferden gegen das WNV in den bisherigen Verbreitungsgebieten in Mitteldeutschland und den angrenzenden Regionen. Die Impfung sollte rechtzeitig vor Beginn der Mückensaison durchgeführt werden. WNV-infizierte Pferde bilden vier bis sechs Wochen nach Infektion hohe, schützende Antikörperspiegel; eine Impfung unmittelbar nach der Infektion ist daher nicht erforderlich oder sinnvoll.

Hinweis zur aktuellen WNV-Situation (StIKo Vet, 09.03.2021)

 

FVE-Startegie 2021-2025

Die Federation of Veterinarians of Europe (FVE) hat ihre Strategie 2021–2025 gestartet und in einer Broschüre präsentiert. Gerade in Zeiten der Pandemie werde die Bedeutung von One Health besonders deutlich und das spiegele sich auch in der neuen Strategie wider.

Zusätzlich zu ihren Kernaufgaben, durch die Förderung des tierärztlichen Berufs zur Verbesserung der Tiergesundheit, des Tierschutzes, der öffentlichen Gesundheit und des Umweltschutzes beizutragen, hat die FVE in ihrer Strategie folgende fünf Prioritäten festgelegt:

  • Förderung von One Health und Nachhaltigkeit
  • Aufbau einer europäischen tierärztlichen Gemeinschaft
  • Anerkannt und einflussreich sein
  • Beobachtung der tierärztlichen Demografie und Förderung der Attraktivität des Berufs
  • Technologie annehmen

Broschüre FVE-Strategie 2021–2025

 

Zoonotische Bedeutung von multiresistenten Erregern (ZOOM)

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen FAQs zum Thema multiresistente Erreger (MRE) an der Schnittstelle von Veterinär- und Humanmedizin erstellt. Informationen zur Bedeutung von MRE für den privaten Bereich und für nicht medizinische Einrichtungen fehlten bislang. Die Informationen und Handlungsempfehlungen wurden nun für den öffentlichen Gesundheitsdienst und die Allgemeinbevölkerung veröffentlicht.

In dem Fragenkatalog werden z. B. Antworten gegeben auf die Übertragungswege für MRE zwischen Mensch und Tier oder welche Empfehlungen beachtet werden sollten, um das Risiko einer MRE-Übertragung in Kindertagesstätten zu minimieren? Die FAQs und alle Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.lgl.bayern.de/zoom

Das LGL bietet außerdem ein Onlineschulungsmodul an, Anmeldung per Mail an zoom@lgl.bayern.de, und freut sich über Feedback zu den FAQs und über Ihre Onlineevaluation.

 

Neues EU-Tiergesundheitsrecht: Auswirkungen in Bezug auf die Aquakultur

Mit der bereits am 20.04.2016 in Kraft getretenen Verordnung (EU) 2016/429 (EU-Tiergesundheitsrechtsakt/Animal Health Law = AHL) wurde ein einheitlicher EU-Rechtsrahmen für Tiergesundheit geschaffen. Die Verordnung gilt vom 21.04.2021 an und regelt für Landtiere, Wassertiere und sonstige Tiere die Vorbeugung gelisteter und neu auftretender Tierseuchen sowie deren Bekämpfung.

Zum AHL wurden und werden Tertiärrechtsakte (delegierte und Durchführungsrechtsakte) erlassen, die der weitergehenden Regelung oder der Harmonisierung dienen, bspw. bei der Kategorisierung von Seuchen oder der Bereitstellung von Musterveterinärbescheinigungen. Diese Tertiärrechtsakte sind immer im Kontext mit dem Basisrechtsakt AHL anzuwenden. Einen Überblick über die für die Aquakultur relevanten Tertiärrechtsakte ist auf der Seite des LAVES zu finden.

Mit dem AHL und den Tertiärrechtsakten werden mit Wirkung vom 21.04.2021 über 50 Richtlinien und Verordnungen sowie etwa 400 Durchführungsrechtsakte der EU aufgehoben, darunter die Aquakulturrichtlinie 2006/88/EG sowie die für Wassertiere bis 20.04.2021 geltenden Durchführungsverordnungen, Entscheidungen und Durchführungsbeschlüsse.

Ausführlicher Artikel vom LAVES

 

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Zukunft der Veterinärmedizin aus ökonomischer Sicht

Aktuell führt die Universität Witten/Herdecke unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Ehlers und Prof. Dr. André Schmidt eine Onlineumfrage mit dem Titel „Die Zukunft der Veterinärmedizin in Deutschland aus ökonomischer Sicht“ durch. Ziel dieser Arbeit ist es, den Status quo zu ermitteln. Damit sollen Lösungsansätze für die aktuellen und zukünftigen ökonomischen Herausforderungen geschaffen werden, um die Attraktivität des Berufsstands langfristig zu steigern. 

Den Link zur Studie finden Sie hier: https://campus.lamapoll.de/Die-Zukunft-der-Tiermedizin-in-Deutschland. Die Beantwortung der Umfrage dauert ca. 10 Minuten und ist DSGVO-konform und völlig anonym.

Bei Rückfragen und Anregungen:
Carlotta Hassenbürger, M.A.
carlotta.hassenbuerger@uni-wh.de
Mobil: 0171 6829079

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Grundregeln für Kollegialität unter Tiermedizinern

Die World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) und die Federation of European Companion Animal Veterinary Associations (FECAVA) haben die Broschüre „Die globalen Grundregeln für Kollegialität unter Tiermedizinern“ herausgegeben.

Als Veterinärmediziner sei es eine grundlegende Verantwortung, für die Gesundheit und den Schutz der Tiere zu sorgen. Der Berufsstand sei außerdem durch das Bekenntnis zur One Health-Philosophie und durch Interaktionen mit Tierbesitzern, Tierpflegekräften und anderen Verantwortlichen stets zum Schutze der menschlichen Gesellschaft und all ihrer Mitglieder verpflichtet. Um das hohe Ansehen des Veterinärberufs in der Gesellschaft zu erhalten oder sogar zu verbessern, sei es wichtig, einen respektvollen und kollegialen Umgang miteinander zu pflegen.

Die neue Infografik, die der ehemalige FECAVA-Präsident Dr. Wolfgang Dohne am 24.03.2021 in einer Präsentation zum Update der WSAVA/FECAVA-Kollegilitätsinitiative vorgestellt hat, biete eine einfache und leicht zugängliche Visualisierung der allgemeinen Verhaltensweisen, die man unter Kollegen erwarte. Die WSAVA und FECAVA fordern jeden Arbeitgeber, jedes Team und jedes einzelne Teammitglied auf, sich regelmäßig zu fragen, ob sie diese Grundregeln einhalten.

Broschüre "Die globalen Grundregeln für Kollegialität unter Tiermedizinern"

WSAVA/FECAVA Publikationen zum Thema Kollegialität

 

Einladung zum Onlinemeeting der Gewerkschaft ver.di

Bundesweit wird aktuell an vielen Standorten über die tariflichen Grundlagen für die ca. 3000 amtlichen Fachassistenten und Tierärzte für die amtlichen Fleischkontrollen in Schlachtbetrieben diskutiert. Der in überwiegender Mehrheit angewandte „Tarifvertrag zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Beschäftigten in der Fleischuntersuchung“ (TV Fleisch) stammt im Ursprung aus dem Jahr 1969 und regelt(e) die Arbeitsverhältnisse von amtlichen Fachassistenten und Tierärzten, die lediglich im Nebenerwerb die Kontrollen durchführ(t)en. Diese Zeit ist längst überholt. Die meisten Beschäftigten arbeiten bei den Kreisen in Vollzeit und im Haupterwerb. Stellt sich also die Frage: Ist der TV Fleisch noch zeitgemäß oder muss sich etwas ändern?

Bevor ver.di Ende April eine entsprechende Umfrage startet, findet am 14.04.2021 von 17.00 bis 20.00 Uhr eine bundesweite Informationsveranstaltung in Form eines Onlinemeetings statt.

Programm:

  • Gegenüberstellung TV Fleisch - TVöD
  • Wie geht eigentlich Tarif? – der Weg in ver.di…
  • Was brauchen wir für (erfolgreiche) Verhandlungen?

Weitere Informationen sowie den Link zum Meeting inkl. der Einwahldaten erhalten Sie bei Petra Meyer, Gewerkschaftssekretärin, Tel. 0521 98627-113, Mobil 0160 90706416, Fax 0521 98627-129, petra.meyer@verdi.de

 

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Umfrage zur Akzeptanz eines Beratungstools für pferdehaltende Betriebe

Um das Tierwohl in der Pferdehaltung zu verbessern, müssen die Haltungsbedingungen einheitlich und objektiv analysiert sowie bewertet werden. Da hierfür wissenschaftlich fundierte Nachweismethoden erforderlich sind, entwickelt die Technischen Universität München (TUM) ein digitales Beratungstool für die Pferdehaltung, das eine standardisierte Schwachstellenanalyse einschließlich betriebsindividueller und praktikabler Optimierungsempfehlungen bietet. Das Tool beinhaltet eine Tablet-basierte Erfassung und Auswertung, die je nach Haltungssystem wenige Stunden bis max. einen Arbeitstag in Anspruch nimmt. Es dient der Überprüfung pferdegerechter Haltungs- und Managementbedingungen, der Beobachtung des Pferdeverhaltens im Kontext von positiven Empfindungen sowie der Bewertung eines guten Gesundheitszustands anhand des äußeren Erscheinungsbildes der Pferde. Über eine Betriebsleiterbefragung können zudem Aussagen und Verbesserungen zu einer ökologisch nachhaltigen Pferdehaltung getroffen werden.

In einer Bachelorarbeit soll mithilfe einer Onlineumfrage bis 18.04.2021 untersucht werden, ob ein derartiges Beratungstool auf dem Markt Anklang finden würde und welcher Preisrahmen dafür angemessen wäre. Zur Teilnahme angesprochen sind u. a. Pferdetierärzte. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 10 Minuten; die Antworten werden anonym ausgewertet und es gelten die aktuellen Datenschutzbestimmungen.

Link zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/beratung_pferdebetriebsleiter/

Rückfragen bitte an: Bachelorstudentin Eva Stiegler, eva.stiegler@tum.de

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Gefahren durch Importhunde

Die Nachfrage nach Hunden ist in Deutschland derzeit sehr groß. Aus Unwissenheit über die bestehenden Gefahren greifen Hundefreunde für die zeitnahe Anschaffung ihres neuen Familienmitglieds auch auf Quellen außerhalb Deutschlands zurück. Unabhängig von der zum Teil bestehenden Tierschutzrelevanz dieser importierten Hunde, bergen sie auch die Gefahr der Verbreitung verschiedener Krankheiten. Insbesondere Hunde aus Süd- und Osteuropa können u. a. Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose und Dirofilariose des Hundes einschleppen. Darauf geht u. a. das Merkblatt Nr. 113 der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) ein, das auf deren Homepage zum Download zur Verfügung steht (https://tierschutz-tvt.de/alle-merkblaetter-und-stellungnahmen/#c243).

Darüber hinaus bietet die European Federation of Companion Animal Veterinary Associations (FECAVA) zahlreiche Factsheets zu Hunde- und Katzenkrankheiten an, die bei der Aufklärung von zukünftigen Tierbesitzern hilfreich sein können (www.fecava.org/policies-actions/factsheets/).

 


Inhalte Deutsches Tierärzteblatt April 2021

 

Kamelidenhaltung

Vor dem Hintergrund, dass die Haltung von Neuweltkamelen deutschlandweit in den letzten Jahren stark zugenommen hat, aber nur wenig über die Betriebsstrukturen oder Kenntnisse der Halterinnen und Halter zur Unterbringung und Pflege dieser Tiere bekannt ist, hat die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover eine Onlineumfrage durchgeführt. Die für die Tierärzteschaft interessantesten Ergebnisse sind hier von Saskia Neubert et al. zusammengefasst.

 

Tätigkeitsbericht

Auch die Frühjahrs-Delegiertenversammlung der Bundestierärztekammer e. V. musste Corona-bedingt abgesagt werden. Dennoch wird der Bericht des Präsidenten Dr. Uwe Tiedemann zu den Arbeitsschwerpunkten der BTK-Gremien des letzten halben Jahres der Tierärzteschaft hier wie immer zur Kenntnis gegeben.

 

Labor

Das Studienzentrum für Genomsequenzierung und -analyse im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wird hier von PD Dr. Burkhard Maloney et al. vorgestellt. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten und Bedeutung der mikrobiellen Genomsequenzierung, die bereits im öffentlichen Gesundheitswesen, der Lebensmittelsicherheit und der Tiergesundheit Anwendung findet.

 

Termine 2021

 
7. April Ausschuss für Pferde

Videokonferenz 

14. April AG "GOT"

Telefonkonferenz

20. April Arbeitskreis zur Erstellung eines Untersuchungsprotokolls für Rennpferde 

Videokonferenz



Termine ATF-Fortbildungen/Gemeinschaftsveranstaltungen

Präsenzveranstaltungen

Online-Fortbildungen

 

 

Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihre BTK-Geschäftsstelle

 

*Quellen der jeweiligen Artikel sind die angegebenen Links.